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13.-15. OKTOBER 2011
IM LE MERIDIEN STUTTGART

Foto Klavier

Martin Zingsheim

Lieder. Texte. Meistens gleichzeitig.

Martin Zingsheim singt - und zwar über die eigenen Verhältnisse. Ein Mann sitzt am Klavier und spielt. Spielt mit seiner Meinung, bis politische Chansons aus dem doppelten Boden wachsen und absurde Liebeslieder angetrunken von den Bäumen fallen: „Witz schlägt unbemerkt in Wahrheit um in rockigen Chansons, die weit entfernt sind von der sozial-kritischen Massenware" (Mainzer Rheinzeitung).

Der "politisch völlig inkorrekte verbale Giftschrankakrobat" ist ein "Mann der Sprache" (Schwetzinger Zeitung) und verkörpert mit seinen erst 27 Jahren "so etwas wie die erneuerbare Energie auf Deutschlands Kleinkunstbühnen" (Kölner Stadtanzeiger). Intensive Texte - fulminante Musik: Der Pianist des preisgekrönten Kleinkunst-ensemblesn Das Bundeskabarett ist "ein Querdenker, der geschickt mit den Erwartungen des Publikums spielt und selbst vor kabarettistischen Tabus [...] nicht halt macht" (KStA).

Ständig aktualisierte Lieder fürs dritte Jahrtausend - ein kabarettistisches work in progress.

Dem jungen Künstler gelingt musikalisches Kabarett der neuen Generation auch deshalb, weil er "mit leichter Hand Gegensätzliches vermengt" (KStA) und seine brilliant-verkopften Überleitungen mit der Leichtigkeit des Stand-Ups zu präsentieren weiß.

"Der Musiker und Komponist setzt musikalische Glanzlichter" (Elbe Jeetzel Zeitung) und "verquirlt heterogene Elemente zu einem scharfen Gebräu aus politischem Chanson, Balladen und Sprachkritik" (KStA). Worüber man nicht sprechen darf, davon muss man singen. Und Zingsheim hat es eilig: als Schubert so alt war wie er, hatte er noch vier gute Jahre: "Eine schwindelerregende, intellektuelle Achterbahnfahrt, die man so schnell nicht vergisst" (KStA).

www.zingsheim.com